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Name:
vadim (@vadimfriesen@web.de)
Datum:Mi 19 Sep 2007 21:24:45 CEST
Betreff:gott und alles
 

ch verstehe deine Ansicht nicht so ganz. du siehst dich als ein Teil dessen, dass du alles nennst und dieses alles umgarnt das Universum,faktisch ist es das. Wir sind ein teil diese Äthers und in jedem ist das besagte alles anzutreffen. Also trägt jeder dieses alles in sich, oder wie? ein wenig irretierend für meine Gehirnwindungen. Jedenfalls waren mir die Veden, auf die du dich beziehst, nie so recht geheuer. Und welchen Sinn hat ein solches Leben denn überhaupt noch? Verliert es nicht seine Bedeutung aufgrund des Umstandes ein bloßes Partikel im Weltäther zu sein? Worin besteht der Sinn einer solchen Existenz? Allerhand Fragen und keine Antworten. Doch schon Sokrates sagte dem Sinne nach, Fragen sind oftmals hilfreiche als Antworten.
Für mich ist die Sache unverwirrend einfach.
Gott schuf das Universum(Alles)und er schuf den Menschen als ein Teil davon. Gott gab den Menschen auch einen Sinn, nur war es diesem damit nicht genüge getan. Also begab sich der Mensch auf seine selbstverschuldete Odyssee duch das Leben, auf der er Gott verwarf und sich seine eigensinnigen Weltbilder schuf und diese letztlich doch selbst niederriss und Gott dafür anklagte, weshalb denn dieser ihm keine klareren schenke.
Gott gab dem Menschen jedoch klare Antworten und diese akzentuierte er sogar mit seiner eigenen Niederkunft auf der Erde, ganz nah beim Menschen. Doch dies war dem Menschen wieder mal nicht genug und so sah er nicht diese offenkundige Antwort Gottes, denn er sieht nur das was er sehen möchte. So setzte er sein Irrfahrt fort und lamentiert bis auf den heutigen Tag über sein sinnfernes Leben.

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Name:
Irene Adler (barbara.wurz@gmx.de)
Datum:Mo 06 Aug 2007 19:15:54 CEST
Betreff:Gott und Alles
 

Das Problem liegt darin, dass im Begriff "alles" auch alles Schlechte dieser Welt enthalten ist. Die Wirklichkeit wird von den wenigsten Menschen als allumfassend harmonisch empfunden (und das sogar von Leuten, die nicht im Krieg umkommen oder als Kind auf der Straße verhungern...). Christen rechnen damit, dass die Welt, so wie sie ist, nicht bleibt. Alle Menschen sind aufgerufen, sie zu verbessern (= das Reich Gottes ist angebrochen). Die Vollendung der Welt liegt aber in Gottes Hand (= eschatologischer Vorbehalt).
Du hast schon recht: So groß ist der Unterschied zwischen "Gott" und "Alles" eigentlich nicht. Andererseits kann das "Alles", das wir im Leben erleben ruhig noch einiges dazu bekommen...

Irene Adler

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