Herzlich willkommen im Philosophischen Café von Sinnsuchen.de!

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48


Name:
pom pom und cassiopeja (zettelelfe@web.de)
Datum:So 15 Jul 2007 16:10:52 CEST
Betreff:Fantasy und Wirklichkeit
 

ist das was um uns rum ist wirklichkeit wir sind in uns selber gefangen und es könnte doch alles eine einbildung sein ein tiefer schlaf der unwirklichkeit so wie bei matrix was glaubt ihr? wir hätten gerne eine antwort?

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47


Name:
cassiopeja (zettelelfe@.web.de)
Datum:So 15 Jul 2007 15:53:24 CEST
Betreff:fantasy
 

ich schreibe zur zeit ein buch mit meiner freundin und ich habe mich seit dem gefragt wie der mensch eigentlich auf fabelwesen und zauberer gekommen ist. woher kommt eigentlich die fantsie. wir fragen uns auch oft wie wir unser buch für alle alterskategorien gestalten können ohne das es zu pubertär oder zu trocken wirkt. könnte es sein das es nicht soetwas ähnliches wie geister oder magie gibt. die ganze fantasiegeschichten aus dem mittelalter und der antike können ja nicht aus hei?er luft entstanden sein.

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46


Name:
Chrischi (killer-plautze@web.de)
Datum:Do 07 Jun 2007 22:13:51 CEST
Betreff:Ende der Menschheit durch eigenen Wunsch?
 

Wäre es möglich das die Menschheit sich geistig und logisch so weit entwickelt, dass sie zu dem gemeinschaftlichen Entschluss kommt ihre Existenz zu beenden?

Denn zumindest meiner Meinung nach (und das ist auch die logischste würde ich behaupten) ist der Sinn des Lebens einer Person darauf beschränkt soziale bzw rassenerhaltende Tätigkeiten zu verrichten und letztendlich das Leben im größer betrachteten Rahmen keinen Sinn hat. Wenn Aufgrund der zunehmenden Abstraktionsfähigkeiten der Menschen jeder zu diesem Entschluss kommen würde, wäre es dann nicht möglich, dass alle freiwillig ihr Leben beenden?

Ich sollte wohl noch sagen, dass ich ein sehr retional denkender Mensch bin und Physik für mich die Erklärung für alles ist bzw sein muss.
Aber ich finde diese Frage absolut interressant.

Danke fürs lesen

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45


Name:
Doolittle (menscheva@web.de)
Datum:Mo 04 Jun 2007 11:43:27 CEST
Betreff:Das Leben leben
 

Juno, im Jahre des Herrn 2007

Ein liebes Hallo an Alle!

Ich habe für mich den Sinn des Lebens gefunden:
Ich glaube, dass ich auf der Welt bin, um zu lernen. Meiner Seele sind bestimmte
Erfahrungen fremd und ich bin nicht zufällig genau zu dieser Zeit in genau diesem
Körper inkarniert.

Dieses Wissen lässt mich alles ertragen,was mir widerfährt,...
...aber es gelingt mir nicht, dass Leben wirklich zu leben!

Solange ich zurück denken kann, war ich niemals unbeschwert. Ich mache mir Sorgen um Gott und
die Welt. Meine Ängste hindern mich daran, die fehlenden Erfahrungen zu machen, derendwegen ich hier bin. Anderseits sind natürlich auch meine Ängste eine Lernaufgabe.

So drehe ich mich ständig im Kreis, komme einfach nicht weiter und entferne mich immer weiter
von den anderen Menschen, weil mich niemand mehr verstehen kann.

Ich hoffe, dass euch zu meinem kleinen Beitrag etwas einfällt, was mich weiter bringt,

Eure Doolittle






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44


Name:
Philanthrop (hotmailschlampe@hotmail.de)
Datum:Mo 04 Jun 2007 11:34:26 CEST
Betreff:Aufmerksamkeit
 

Hi guys :)
hab hier einige fragen von denen ich gern wüsste was ihr dazu zu sagen habt:
Seid ihr aufmerksam? Könnt ihr fühlen was andere fühlen? Habt ihr Situationen erlebt, die ihr genau kanntet? Träumt ihr gerne? Denkt ihr viel nach? Glaubt ihr an das Schicksal? Meint ihr die heutige Jugend ist aufmerksamer, macht sich mehr gedanken über sich?

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43


Name:
Vivales (vivales-espana@online.de)
Datum:So 27 Mai 2007 16:27:13 CEST
Betreff:Farbe
 

Hallo,

existiert, euerer Meinung nach, Farbe? Ich meine, wir sehen alles farbig, aber das bedeutet ja nicht, dass dies auch der Wahrheit, Realität entspricht! Vielleicht verschönert die Farbe auch nur das farblose "Schwarz-weiß"-Leben?!
Kann Farbe nur Einbildung sein?
Ein Hund zum Beispiel sieht alles schwarz und weiß. Liegt es an ihm, dass er nicht "gut" sieht, oder sind die Menschen und andere Tiere (...) mit weitentwickelteren Gehirnen etc. daran schuld?! Wer hat "recht"?!
Suche nah Antworten!!
Vivales

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42


Name:
Liza (pumatatze19@web.de)
Datum:Sa 28 Apr 2007 19:52:51 CEST
Betreff:Mein realer Traum
 

Des Abends kühle Brise


Ich dachte mit dem Schwinden des Winters Kälte, geht ebenfalls die Kälte meines Denkens, doch es ist nicht so. Ich irre, ich irre schon wieder. Doch kann man dies nichtleider nicht verhindern.
Alles lagert wieder auf mir...
Wie ein dichter Nebel auf einer weiten Wiese...
Ich liege auf meiner Gedankenwiese... und ich sehe Blumen! Schwarze Blumen.
Ich schlafe ein...
Mein Erwachen liegt nahe, doch wird es auch das Erwachen aus diesem Albtraum sein?
Nein! Ich öffne die Augen und mit dem Rücken auf der kühlen Wiese liegend, blicke ich erneut in den Nebel...
Wie sehr ich die Farben Schwarz und Grau lieben gelernt habe...
Ich blicke in den Spiegel...
Ich sehe Augen, starre, eisige Augen, ein Gesicht, phal und blass, bläuliche Lippen und eine knöchrig-weiße Hand mit ebensolchen Fingern, welche über dieses Gesicht streift. Doch ich liebe diese Vorstellung und ich schreie:
%3E%3EDes Menschen Selbsterhaltungstrieb geht unter, genauso wie sie und nichts verhilft ihnen aus diesem tiefen Schicksalsloch heraus!%3C%3C Ein unterkühltes Gelächter schallt aus meinem Mund, jenes ich noch nie zuvor von mir gehört hatte. ich mache mir selbst Angst, doch diese Vorstellung gefällt mir.
Der Mond scheint nun, hindurch des Nebels Dichte auf mein Gesicht und ich werde nie wieder die Sonne missen und zurückverlangen. Ohne Angst, ohne Restwillen zu leben, folge ich des Mondes Schein. Leichtsinnig, von der wunderschönen mystik des Mondes umhüllt, laufe ich leichtfüßig und barfuß durch die Nacht in einen nahegelegenen Wald. Und ich laufe kichernd in ein Labyrinth aus hohen Gewächsen. Befreit und doch eingeschlossen und eingegrenzt von des Waldes Mächtigkeit, streife ich umher und genieße den Tod, der langsam auf mich hinzuwankt. Ich will ihn...
Ein angenehm-kalter Wind weht durch mein Haar. Ich stehe nun auf einer Lichtung und der durch den Nebel gedämpfte Mondschein schimmert auf mein Gesicht und mein dunkles Haar. Ein Gefühl, wofür es zu leben lohnt... doch... was red' ich hier?!
Soll ich weiterhin des Abends kühle Brise so genießen?
Bin ich nicht dafür bestimmt zu gehen?
Ein süßer Hauch dunkelheit verleitet mich zum Weiterwandern und ich laufe...
Die Dunkelheit nimmt kein Ende und meine blutüberströmten, von dem Wandern so wunden Füße schmerzen, doch ich laufe...
Ich werde geführt und habe bereits keine Beherrschung mehr über meinen Körper. Ich bleibe stehen, ich blicke in eine tiefe, schwarze Schlucht und ein verlockender Gesang zieht mich hinunter, doch jetzt erwache ich...
Ein Erwachen aus der düsteren Kraft, jene mich überkam und ich breche zuammen, weine, denn die Realität ist so grausam, so schmerzhaft, so schwer zu verstehen...
Ich stehe am Abgrund...
Doch eine Stimme aus dem mir im Rücken gelegenem Wald ruft nach mir. Soll ich mich umdrehen? Oder darf ich nun endlich gehen? (...)

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41


Name:
Erdogan (dogan-dogan-dogan@hotmail.de)
Datum:Do 19 Apr 2007 17:17:50 CEST
Betreff:Philosophie
 

Leute es freut mich diese Seite gefunden zu haben...
Na dann lasst mal hören...

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40


Name:
Andreas Kösling (AndreasKoesling@web.de)
Datum:Di 17 Apr 2007 18:32:29 CEST
Betreff:Gibt es die Liebe überhaupt?
 

Hallo liebe Leute von heute,

mich würde mal eure Sicht über die Liebe interessieren.

Meiner Theorie nach, gibt es die Liebe, so wie sie immer gern zitiert wird, gar nicht.
Ich denke, dass wir alle nur von der Sehnsucht nach der Liebe sprechen und empfinden.
Ich sehe die Liebe wie eine Art emotionale Reise, bei der es am Ende gilt, die möglichst perfekte Liebe erreichen zu wollen, doch hier beginnt das Ganze etwas zu haken. Wie soll denn das Endziel der Liebe aussehen; wie ist die perekte Liebe, nach der sich alle sehnen?
Empfnden wir nicht bei jedem Verliebtsein eher nur ein kleines Weiterrücken bei dieser Sehnsuchtsreise? Sind wir nicht eher am Sammeln verliebter Moment ein unserem Leben?

Schöne Grüße aus Hannover

Andreas

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39


Name:
Snif (@uhlmann.marc@bluewin.ch)
Datum:Di 17 Apr 2007 00:55:34 CEST
Betreff:Klimawandel / Die grosse Prüfung der Menschheit?
 

Hallo Zusammen

Ich möchte euch auf ein Thema aufmerksam machen, von dem ihr fast täglich in den Medien hört.

Der Klimawandel, welcher zur globalen Klimakatastrphe führen könnte, ist wohl uns allen ein Ernst zu nehmendes Thema. Mittlerweile sind auch schon die ersten Politiker aufgewacht und versuchen grösstenteils mit sinnlosen Massnahmen sich ein Öko-Image zu verpassen, um ihre Chancen im Wahlkampf zu vergrössern. (So läuft es jedenfalls momentan in der Schweiz) Doch das darf so nicht mehr weitergehen! Wenn wir unseren Planeten wirklich retten wollen, sehe ich im Hinblick auf unsere Zukunft, dies als die grösste, vielleicht auch letzte Prüfung der Menschheit. Es ist ein Problem, das alle Menschen betrifft und sie zwingt eine Aufgabe anzunehmen, bei der sie eigentlich nicht die Verantwortung haben wollten. Nun stellt sich die Frage: Welche Massnahmen müssen getroffen werden, um die Welt von einer solchen Katastrophe zu bewahren? Denn bis jetzt sehe ich noch keine ausreichenden Vorschläge bzw. Massnahmen von den weltregierenden Leuten. Vielleicht benötigt es eine komplette Umstellung unseres Systems und unserer Denkensweise - welches das Problem ja auch so schwierig macht. Genau jetzt, sollten doch die Menschen zusammenstehen und an einen Neuanfang denken. Sind wir wirklich bereit?

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38


Name:
tobi (tobias.teichmann@stud.fh-deggendorf.de)
Datum:Sa 14 Apr 2007 21:11:36 CEST
Betreff:Wer bringt den Gedanken zuende?
 

Irgendwie schweige ich seit drei Tagen.Angefangen hat`s mit Adorno:"Wir denken was wir denken sollen und nennen das unsere Freiheit".Dazu kam Foucault´s Ordnung der Dinge, wie wir durch unsere Sprache von Erscheinungen sprechen.Mein Problem:Ich suche in meinen Kopf Wörter aus, bevor ich dem Satz ein Ende gebe.Das macht mich schweigend, weil ich mich nichtmehr unter eiger Kontrolle wähne.Nichtmal mehr die aller meinigste Selbstäußerung in Worten.

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37


Name:
uli (a2uli55@t-online.de)
Datum:Do 12 Apr 2007 21:26:39 CEST
Betreff:Philosophie
 

Hallo,

kürzlich entdeckte ich dieses Forum und habe mit Interesse die Einträge gelesen.

Geht es um Philosophie, so geht es um Weisheit und zu diesem Begriff möchte ich einen Ausspruch des Philosophen Arthur Schopenhauer zitieren, wonach der Gipfel der Weisheit die Erkenntnis ist, "dass wir besser nicht da wären".......

Schopenhauer hat sich mit solchen und ähnlichen Ansichten den Vorwurf des Pessimismus eingehandelt.

Nun hat sich seit Schopenhauer (1788-1860) die Welt doch stark verändert. Aber konnte sie auch wirklich verbessert werden?

Elementare Leidensquellen wie Krankheit, Siechtum und Zerfall sind nicht entscheidend beeinflussbar, werden der Welt wohl für alle Zeit als Peiniger erhalten bleiben, trotz allen Fortschritts.

Was die Kriege anbetrifft, so haben allein Weltkrieg I und II alles in den Schatten gestellt, was Schopenhauer auch nur ahnen konnte.

Bis heute folgt ein Konflikt dem anderen und was sich auf den aktuellen Kriegsschauplätzen abspielt, spottet jeder Beschreibung.

Bedenkt man weiterhin, dass der heutige Mensch allein durch seine (auch nicht kriegerische) Lebensweise auf dem besten Weg ist, den Planeten unbewohnbar zu machen, so sollte Schopenhauer nicht weiter als Pessimist abgetan, sondern besser als nüchterner Realist gesehen werden.

Sollte die Welt einmal Schopenhauers Ansicht, dass wir besser nicht da wären, teilen können oder müssen, sollte sie dereinst am letztendlichen Tretmühlencharakter all ihres Tuns verzweifeln: Wird sie versuchen, sich von dieser Existenz zu befreien, etwa auf noble Art und Weise durch kollektive Einstellung der Fortpflanzung?

Vorerst bleibt das Interesse an solcherart Anschauung eher auf Menschen beschränkt, mit denen es das Leben nicht oder nicht mehr gut meint, oder denen aus anderen Gründen die negativen Aspekte dieser Welt und des Daseins stärker bewusst sind.

Würden sich immerhin viele Menschen an Schopenhauers Weisheitsgipfel orientieren, so ließe sich zumindest das Problem der globalen Überbevölkerung moralisch integer verkleinern.

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36


Name:
Snif (uhlmann.marc@bluewin.ch)
Datum:Do 12 Apr 2007 01:25:26 CEST
Betreff:Gibt es überhaupt einen Sinn des Lebens?
 

Ich gehöre eigentlich zu den Menschen die sagen, alles was passiert hat irgendeinerweise einen Sinn. Dazu gehören auch die schlechten Erfahrungen. Doch wenn es um den Sinn des Lebens geht, stelle ich mir keine Ziellinie vor die man erreichen muss, um das Leben richtig gelebt zu haben. Für mich ist das Leben wie ein offenes Spiel, indem manche Menschen mehr Glück als andere haben und jedem wird eine "einmahlige" Geschichte offeriert, die nicht immer ein Happy-End hat. Ich bezweifle das jemand auf der Welt mir mit vollumfänglicher Bestätigung sagen kann, was der Sinn des Lebens ist....oder doch? ;) Nach meiner Meinung sind wir nur hier um zu (er)leben und aus jeder Situation das Beste zu machen, weil das Leben trotz allen Leides lebenswert ist.

Peace Snif Grüsse aus der Schweiz

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35


Name:
Liza (pumatatze19@web.de)
Datum:Di 03 Apr 2007 16:59:30 CEST
Betreff:Gott
 

Kann es sein, dass Gott tot ist?!

Suche nach Antwort(en)!!

LG, Liza

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34


Name:
Liza (pumatatze19@web.de)
Datum:Di 03 Apr 2007 14:45:13 CEST
Betreff:Suche nach meinem "ICH"
 

Versunken in mir, ertrunken in der Welt, in euch...
Dort suche ich mich. Suche ich mein "ICH". Ein Kampf gegen die Leere in meinem Körper, ein Kampf gegen mich, um die Welt, doch WER(???) ist mein Gegner?
Ich suche nach Materiellem, doch dies ist mein Fehler (folgt daraus immer der [bzw. mein] Untergang...???)...
Kann mein "ICH" materiell sein?!
Bin ich denn blind geworden?! voller Naivität wanke ich durch mich, meine Vergangenheit, meine Träume, nur um mich zu finden...
Ich suche bereits seit langer Zeit. Durch das viele suchen und schauen sind meine Aug so wund, doch weiter laufe ich, auch durch die Dunkelheit. Nun frag' ich: Wo führt mich der Weg hin?
Seit langer Zeit suche ich...
Seit langer Zeit fällt mir nichts weiteres ein, als durch den kalten Hauch meiner Emutionen zu laufen, gar zu rennen...
Seit langer Zeit renne ich durch das gleiche Bild von Angst, mich niemals kennen zu werden. Und trotzdem bleibe ich nicht stehen...

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33


Name:
pluto (pluto-Maus@web.de)
Datum:So 01 Apr 2007 14:02:49 CEST
Betreff:Zeit
 

WAS IST ZEIT??
Lässt sie sich durch Zeiteinheiten definieren?? (Tage, Nächte, Jahreszeiten)
Meines Erachtens gibt es sie gar nicht, nur der Mensch hat sie erfunden, weil er nicht begreifen kann, dass alles ohne Zeit überhaupt exestieren kann!!!! Was meint ihr dazu??

Apropo Zeit..... Ich bin 15 Jahre alt und ich habe gemerkt, dass viele von euch erst so um die 13 Jahre sind!! Ich möchte an euch meine Anerkennung aussprechen!!

"Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an seinen Antworten. Ob ein Mensch weise ist, erkennt man an seinen Fragen" Nagib Machfus, ägyptischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger

Und ihr alle seid so viel weiser, als viele Menschen dieser Welt, die älter sind als ihr!!
Macht weiter so!
Seid euch bewusst, dass ihr was besonderes seid!!!
Seid stolz darauf!!!
Euch brauchen wir!!
Danke!

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32


Name:
Vivales (vivales-espana@online.de)
Datum:So 01 Apr 2007 13:12:18 CEST
Betreff:Materieller Körper
 

Hallo ihr alle,

ich habe hier eine wichtige Frage, die ich mir, angeregt durch ein Buch, jetzt auch schon etwas läger stelle:
Brauchen wir, natürlich nicht biologisch gesehen, überhaupt einen materiellen Körper, wenn wir doch ein so hoch entwickeltes Gehirn, mit der Fähigkeitzu forschen und zu erkennen, haben.
Müssten aber so gesehen nicht eigentlich auch alle Gegenstäde immateriell sein?! Auf unsere Sinne dürfen wir uns ja nicht verlassen, sie können uns trügen!
Bitte schreibt mir!!
Vivales ;-))

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31


Name:
pluto (pluto-Maus@web.de)
Datum:Do 29 Mär 2007 18:43:57 CEST
Betreff:Schicksal
 

Hier etwas, das ein Freund von mir gedichtet hat, was meiner Meinung nach auf viele Menschen heutzutage zutrifft!!! Wir müssen lernen das Leben zu lieben, dann machen wir nicht mehr so viele Fehler!!

Glaubst du an das Schicksal?
Natürlich, dir bleibt keine Wahl,
Denn wenn all das kein Schicksal war,
Dann bist du Schuld, das ist dir klar!

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30


Name:
pluto (@pluto-Maus@web.de)
Datum:Do 29 Mär 2007 18:38:26 CEST
Betreff:Schönheit
 

Ich sitze gerade vor meinem neuen Computer, der in seiner technischen Ausführung nicht perfekter sein könnte. Ein edeles Metall-Gehäuse und super Sound!! Und dann blicke ich aus dem Fenster und sehe einen wunderschönen Wald, auf dem gerade ein leichter Nebel hängt, der alles märchenhaft schön aussehen lässt! Und trotz einer fehlenden Perfektion ist er einfach das Schönste, was ein menschliches Auge erblicken kann! Und genau das, ist das gewisse etwas! Man mus nicht perfekt sein, sondern erst ein Makel macht einen Menschen liebenswert!!!! Sagt mir eure Meinung dazu!! Ich bin gespannt!!!!

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29


Name:
rahel (raq13@web.de)
Datum:Mo 26 Mär 2007 09:42:02 CEST
Betreff:Kontakte
 

Hallo zusammen,
bin nun eben auch durch gewähltes Probieren auf diese Seite gekommen. Wie schön, dass es das gibt !!!
Denn ähnlich wie mein Vorgänger sind mir die üblichen Chatrooms und Foren der großen Anbieter zu oberflächlich um nicht zu sagen, zu platt.
Philospophie ist für mich ein Thema, an dem eigentlich jeder, der sich etwas hinterfragt nicht drumherum kann.
Selbst besuche ich seit 2 Jahren einen VHS Kurs und finde es gut, dass man in der heutigen Zeit genug Menschen trifft, denen es wohl genauso wie mir geht.
Werde demnach auch gerne mal öfters vorbeischauen und mich an Gespräche beteiligen.
R.

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28


Name:
ulrich fromm (ulrich.fromm@freenet.de)
Datum:Do 22 Mär 2007 09:49:13 CET
Betreff:dekadenz unserer gesellschaft
 

hallo zusammen,
es begann ganz banal: ich wechselte zu einem neuen provider, auf seiner homepage sprangen mit als erstes chatroomes ins auge; in einem ging es um das thema "rauchverbot". ich klinkte mich erstmals in einen chat ein; nach ca. 3 min war ich, als (nichtmilitanter;-) outender ex-raucher der ausgemachte feind aller (allesamt rauchenden) mit-chatter. ich hatte nur höflich darauf aufmerksam gemacht, dass es doch bei der ganzen diskussion nicht darum geht, menschen in ihrer freiheit zu beschränken, sondern nichtrauchende menschen vor gesundheitsgefahren zu schützen. inkürzester zeit war ich antidemokrat, kommunist und nazi.
das gab mir anlass, mit menschen das grundverständnis unseres landes zu diskutieren. ich lade alle ein.
freundliche grüße.

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27


Name:
Son (soenke_hempel@web.de)
Datum:Do 22 Mär 2007 01:29:29 CET
Betreff:du
 

all... so ist ja schön wenn mensch individuelle ansichten metaphyisich betrachtet...
doch artet es ja meistens in selbstbeweihräucherung aus!
Wenn du nicht weisst wo du dich hinordnen sollst,
schau dir die gesamte Welt an. Flora fauna universum etc...
bedenke alles. wirklich alles in seiner ganzheit.
Und dann sieh deine freunde. sieh deine Familie und sieh dich.
und dann sag wer oder was du bist.

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26


Name:
kevin (kevin27rachinger@web.de)
Datum:Mi 07 Mär 2007 21:48:47 CET
Betreff:chat?
 

hallo ihr alle,
habe gerade erst diese page entdeckt und bisher eigentlich sehr wenig mit philosophie am hut gehabt. finde es hier aber total cool und eure einträge - soweit gelesen - total genial. würde mich auch mal auf ne kleine diskussion im chat freuen, um mich ein bischen mehr mit philosophie - also mehr als diese phase die da jeder mal durchmacht - zu beschäftigen. ich schau abends ab und zu mal rein, vielleicht trifft man sich ja...:-)

hier noch ein spruch, den ich total super finde:

Das Nichtverstehen kommt meistens gar nicht vom Mangel an Verstande, sondern vom Mangel an Sinn.
Friedrich Schlegel

kevin

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25


Name:
Eve (ewelina.sa@web.de)
Datum:Di 06 Mär 2007 23:02:31 CET
Betreff:Positive Geisteshaltung / s. -Erfolg durch positives Denken von Napoleon Hill %26 Clement Stone-/ Das Leben Lieben von L.Hay-
 

Hallo Allerseits,

aus Zufall und doch keinem Zufall bin ich auf diese interessante und ansprechende Seite gestossen.
Die Beiträge von Euch gefallen mir gut und es ist wirklich angenehm zu sehen, dass sich auch andere Persönlichkeiten mit erfischenden und gar gleichen Gedanken beschäftigen.
Die letzten Monate habe ich das Thema: "PGH"(Positive Geisteshaltung) durchgekaut.
Interessante Bücher zum eigenem Leben( Ich-selbst, Beruf, Familie, Gesellschaft etc.) durchgelesen. Die PGH ineterssanter Menschen, die es mit einer Reihe anderer Eigenschaften wie Fleiss, Arbeit, Mut, Liebe usw gekopelt haben um ein zufriedenes und erfolgreiches Leben zu führen.Und so wahr ich lebe ich konnte nichts falsches darin finden...
Die Tatsache, dass unsere Träume, Gedanken, Worte, Taten und Gewohnheiten unser Schicksal formen ist für mich wahr.

Trotzdem fand ich nicht das 100% Rezept PGH jeden Tag, egal was passiert, im Leben anzuwenden.
Was ich meine ist, man kennt die Krankheit aber den Verlauf der Therapie wohl nicht exakt... oder man wendet Sie zu selten an um dauernden Erfolg zu haben? k.a

Eine positive Geisteshaltung zu haben ist mit Selbstarbeit verbunden.. das ist mir klar.. doch Sie zu bewahren ist noch schwieriger als ich es immer denke. Vor allem wenn man immer wieder zwischen Menschen ist, und dies lässt sich nicht immer vermeiden, die einem sagen: du bist zu positiv..usw..
Ganz ehrlich gesehen treffe ich dann wieder die Sorte Mneschen, die die Welt grau, traurig und lieblos gestalten, dann fällt es mir so schwer die Balance zu halten und positiv zu denken. Oder vllt. gestalten sie die Welt nur in diesem Augenblick so...
Natürlich gibt es Menschen, deren das Gute, positive und lebenswerte am Herzen liegt.

Aber wie lernt man, dass die Geisteshaltung und der emotionale Zustand anderer nicht auf einem selbst abfärbt...??
Die Welt schaffe ich nicht zu ändern, aber mich selbst (für mich selbst) und um die Gesellschaft zu prägen.
Es fühlt sich wie Schlittenfahren an... hoch und runter... Das Gleichgewicht fehlt...oder ein Hauch Geduld?

Natürlich gibt es eine Menge von nützlichen therapeutisch-philospohischen Seminaren, die einem nützlich sind.
Dennoch darf es Wege geben und die gibt es auch, die einem helfen nicht nur Balance bei PGH zu bekunden, sondern auch an seinen Denkweisen und Verhaltensmuster fortwährend zu arbeiten.

Mich persönlich interssieren Eure Erfahrungen mit PGH und Eure Meinung zu diesem Thema.
Wie wichtig ist PGH in Euren Leben?
Vllt. hat der eine oder ander paar Tipps für mich.


Danke für Eure Äusserungen.

Lg

Eve

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24


Name:
katharina (@Katharina1041992@hotmail.de)
Datum:Sa 10 Feb 2007 09:42:04 CET
Betreff:hallo
 

hallo
ich bin gerade erst auf dieses forum gestoßen ^^
ich finde es sehr interessant %26 eure gedanken faszinieren mich wirklich.
ich bin erst 14 jahre alt und habe vor ein paar wochen angefangen
"sophies welt" zu lesen.
dieses buch hat mich zur philosophie geführt und mein ich merke wie auch ich mir fragen stelle.
es ist sehr schön zu lernen.(und das von einem mädel in meinem alter xD)
aber meine mutter und meine freunde können %26 wollen mir auch teielweise meine fragen nicht mehr beantworten.
ich meld mich mal wieder und leg dann nieder was hier so rumsaust in meinem kopf :)
bis dann

mfg katharina


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23


Name:
SteinMain (SteinMain@arcor.de)
Datum:Do 01 Feb 2007 17:04:39 CET
Betreff:Die Welt als Wille und Vorstellung
 

Ich träumte, ich wäre Kommissar Keller. In einer Schwarz-Weissen Nacht. Ich jagte illegale HTML-Codierer über das Kommentar-Feld. Ich trug Pepita-Hütchen, braunes Jackett und keine Hosen. Ich kehrte ein in einer Bleibe abseits der Münchener Sümpfe. Wie üblicherweise ein in die Jahre gekommener Elefantenbulle, verlangte ich die Ober-Kuh zu sprechen. Sie verwies mich auf ein gelbes, grosses Auto, das vor einem zehn-stöckigen Wohngebäude stand.
Ich fuhr dieses Ding in die Innenstadt eines Ortes, den ich kannte. Ich kannte aber niemanden dort.

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22


Name:
Sam (vipcosmetics@hotmail.com)
Datum:Mi 31 Jan 2007 17:05:05 CET
Betreff:Alltag - Liebe
 

Hallo Leute

Ich finde diese Diskussionsrunde auch sehr interessant. Wenn die Zeit es mir erlaubt,
schaue ich gerne hinein.

Mein Gedicht an alle Liebesbedürftigen von heute:
Wenn der Luftzug über das Wasser des Meeres hinwegschwebt, und sich die Wellen
emporheben, ist es so, als gebe es keine andere Macht auf der Welt, die ihrer Kraft
widerstehen könnte.
So sollte es mir der Liebe sein! Nichts und Niemand sollte sie halten können!

Wünsche allen einen wunderschönen Abend mit Euren Lieben ;)

Sam

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21


Name:
Sonja1 (brudersonja@web.de)
Datum:Mi 31 Jan 2007 11:43:28 CET
Betreff:Ich freu mich aufs chat
 

Hallo nochmal an alle miteinander!
ich guck ab und zu mal im chat vorbei, aber bis jetzt war da auch nie jemand,
weil der chatraum eben immer leer ist.
Wenn ihr mir sagt wann ihr kommt, bin ich vielleicht auch dabei:).

lg!
Soni

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20


Name:
EinSim (doppelcaramel@gmx.de)
Datum:Mi 24 Jan 2007 23:49:00 CET
Betreff:Ja, wo ist denn der Abzweig zum besseren, richtigenren, perfekten Leben?
 

Hallo zusammen,

Ich bin heute Abend das erste Mal hier und sofort an diesem Forum kleben geblieben.

Ich bin überwältigt und sehr glücklich dieses Forum entdeckt zu haben. Ein riesen Respekt an die Autoren, denn ich bin selten sowohl auf soviele philosophische und doch so naheliegende Ergüsse, als auch auf konstruktive Aussagen getroffen, denen man fast vollständig beipflichten muss. Ich selbst hatte vor ca. einem Jahr einen psychologischen Absturz, zumindest wollten mir das viele Menschen weiß machen. Ich denke, es lag wohl daran, dass ich erst zu spät bemerkt habe, dass ich wohl doch ein wenig anders denke, als viele meiner Mitmenschen in meinem Umfeld. Seitdem bin ich sehr an Philosophie interressiert.(Aus diesem Grund, wäre ich ebenfalls sehr von einer Diskussions-/Chatrunde angetan.) Ein Leben, dass man nicht leben möchte, sollte man auch nicht unbedingt leben, denn es ist keins.
In dieser Zeit des Wiederfindens hatte ich auch extreme Problem und kam schnell zu dem Punkt, wozu ich auf diese Erde geboren wurde, was meine Bestimmung ist und worin überhaupt der Sinn des Lebens besteht. Es gab dann auch Tage, an denen ich mich früh gefragt habe wozu ich aufstehe. Sicherlich kennt jeder diese Gedanken, aber es ging nicht darum weiterschlafen zu wollen (meistens war ich Stunden vor dem Weckerklingeln wach), sondern ich fing an zu überlegen, welchen Sinn JEDER Akt in meinem Leben hat. Das kann einen wirklich fertig machen. Doch mittlerweile habe ich mich prima mit diesen Sachen arrangiert, besser gelöst. Jeder sollte seinen Sinn für sein Leben finden. Ich sehe die Welt seither mit anderen Augen, und ich finde sie sehr interessant. Wie einfach doch manche Sachen gestrickt sind. An manchen Menschen merkt man schon noch sehr deutlich, dass wir von Tieren abstammen, aufgrund der simplen Verstrickung von monotonen Abläufen im Alltag. Eben sehr berechenbar und langweilig.

Liebe Mia, liebe Sonja, zum Thema breite graue Masse bzw Geselschaftskonform kann ich leider nur zustimmig schreiben. Diese Gesellschaft hat ALLES verloren, die Freude, das Glück, ein Lachen, den Spass, irgendwie alles... Aber muss man sich denn davon entmutigen lassen, selbst ein fröhliches Leben zu erleben? Ich denke NEIN, und das praktiziere ich mittlerweile auch schon einige Zeit. Man kann immer fröhlich und gut gesinnt sein, wenn man es schafft seine Gedanken in diese Richtung zu lenken. Irgendwie finde ich, das es in jeder Situation etwas zu schmunzeln gibt, wenn man will, dass es so ist. (Dazu fällt mir gerade ein Satz ein: "Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worte; achte auf deine Worte, denn sie werden zu Taten; achte auf deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten; achte auf deine Gewohnheiten, denn sie sind dein Schicksal" Autor unbekannt) Man muss dabei aber sehr aufpassen, die Realität nicht mit der Einbildung zu verwechseln. Ich war vor kurzem in der Türkei und dort ist es Gang und Gebe ein Lächeln zu geben und es auch zurück zu bekommen. Denn ein Lachen ist das Schönste, das Unbezahlbarste, das Wertvollste, aber eben auch das Einfachste was es gibt. Unserer Gesellschaft würde ein Lachen sicherlich gut stehen. Das liegt sehr an der dortigen Religion.
Zur Religion muss ich sagen, ohne jemanden diskreditieren oder diskriminieren zu wollen, das ich sie ebenso ein wenig überholt finde. Warum sollte man denn an etwas glauben, was doch mittlerweile häufiger in Teilen widerlegt und als unsinnig bezeichnet wird? Wo ist denn dort der Fortschritt? Es hat für mich den faden Beigeschmack, dass man schon früh (eben als Kind, wenn man noch nicht selbst entscheiden kann, was gut und schlecht ist)in einen Glauben "gezwungen" wird, wovon andere sagen (meistens ja die Eltern), das es der Richtige ist. Sollte nicht jeder an die Dinge glauben, die er vermag, um seinen Sinn des Lebens zu verfolgen???

Herzlichen Dank für's Lesen, bin ja leider nicht der sprachgewandte Schreiben, wie es hier doch einige andere sind ;-)

Wie gesagt, würde mich über einen Chatabend sehr freuen!!!

EinSim

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19


Name:
Sonja1 (brudersonja@web.de)
Datum:Mi 24 Jan 2007 19:21:52 CET
Betreff:zu Sam
 

Echt schön geschrieben:), ich fühle mich dabei angesprochen.

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18


Name:
Sam (vipcosmetics@hotmail.com)
Datum:Di 23 Jan 2007 16:30:40 CET
Betreff:Sinn des Lebens
 

Heute, wieder ein Tag wie gestern und morgen?
Wird er frei sein von Kummer und Sorgen?
Hab mich wieder verirrt im Garten der Suche nach den Sinn meines Daseins.
Mein Inneres sucht die Ruhe, mein Äusseres kann nicht dagegen ankämpfen.
Mein innigster Wunsch wäre davonzufliegen und sich nicht mehr umzusehen nach
der Vergangenheit und nach dem Pflichtenprogramm dieser Gesellschaft.
Leider bin ich gefesselt in eine Struktur eingezwängt und habe die Bilder
meines noch kurzen glücklichen Lebens vor mir die jedoch schnell zu Bildern
meiner harten Realität werden - Ein Leben, das man leben will, jedoch nicht
zufrieden ist damit - Da wird mancher sagen: Dann tu was dafür! Ich versuche
mein ganzes Leben positiv zu sein. Den anderen Glück und Liebe zu schenken. Mein
wahres Glück jedoch ist es, noch mehr zu tun. Noch mehr Lebenwesen glücklich machen.
Mich habe ich in den Jahren verloren.
Ich möchte leben! Ja ich möchte es! Und wenn ich gehe von Eden, da nur über die
Regenbogenbrücke, die ich mit meinen Tierchen teilen kann.
Bis dahin widme ich mich dem Tierschutz. Später, wenn es die Zeit erlaubt,
wird auch mein Traum realistisch sein: Alt - allein %26 Tier - allein...

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17


Name:
Sonja1 (brudersonja@web.de)
Datum:Mo 22 Jan 2007 20:00:16 CET
Betreff:Ist mal jemand im Chat??
 

Hallo ihr Lieben:),
ich wollte nur noch rasch fragen, ob vielleicht jemand weiß, wann wer als zu manchen Zeiten in den Chatraum eintritt?!?
Es wäre schön, mit welchen von euch zu quatschen!g

Also scheut euch nicht, ich freu mich, wenn mal jemand da ist (bis jetzt war noch nie jemand im Chatraum, obwohl es ziemlich gute Abendzeiten waren)..

LG
Sonja1

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16


Name:
Sonja1 (brudersonja@web.de)
Datum:Mo 22 Jan 2007 19:06:06 CET
Betreff:Mina: die breite graue Masse
 

Hallo Mina,

mir geht es auch so, wirklich tagtäglich. Es ist gut, wenn du nicht so fade, kühl und ignorant oder herrschsüchtig bist, wie die anderen dir erscheinen.
Ich habe dabei allerdings immer das Problem, dass ich mich vor diesem "Unechten", mit dem diese Menschen sich "ernähren" mich nicht/nicht richtig dagegen wehren kann. Es ist so, als würde ich alles kapieren, oder mehr oder weniger kapieren müssen. Denn es bin anscheinend nur ich, (meistens zumindest...in der Stadt..Bus..) die die Dinge so erkennt, wie sie eigentlich sind und muss dabei den blöden faden Blick, der mir als manchmal entgegen kommt (gewollt, bewusst von demjenigen!)wegstecken oder lernen, für mich damit umzugehen.
Allerdings hatte mich das krank gemacht, weil ich meistens trotz allem immer der Sonnenschein war (auch wenn es nicht immer so war!), lieb und brav gegrüßt habe, so wie ich eigentlich bin.
Ich dachte, es kommt mal was zurück, oder auch ICH werde mal verstanden. Nein! Niemand..es ist eher so, dass die Menschen es für sich in Bezug nehmen wollen, einen dabei meistens eher nicht ernst nehmen und ich für all die Freundlichkeit und Erkenntnis doch wieder die Leidtragende sein kann. Ich habe das wirklich jahrelang mitgemacht. Ich wurde dann noch gemobbt, von Markentussis, lauter hohle, dumme/kranke Menschen.
Es ist für mich auch alles wie ein Theater. Ich sehne mich seit langer Zeit nach einem anderen Leben, das mehr Sinn erfüllt. Denn alles, was so unecht und materiell wichtiger erscheint, macht mich krank.
Ich könnte noch vieles dazu schreiben, aber ich will ja nicht, dass es depressiv klingt und es würde sicherlich zu diesem Thema zu viel jetzt sein oder werden.

Aber zu dem Thema mit der Frage, ob die Liebe es schon seit Anfang an gibt, oder ob es der Mensch erschaffen hat:
Ich sage, Liebe ist die größte Illusion, die es in uns gibt und doch das Gewaltigste, das wir erleben können. Und somit wohl trotzdem auch das Echteste.
Liebe gab es sicher schon immer..nur vielleicht eine in etwas mit der Natur mehr verbundenere Form und mit dem Sein.. . Dem Ursprung aus unserem Selbst.
Heute ist vieles gespielt und wir haben sicher auch einiges verlernt.. .
Wir leben in einem technischen Zeitalter, und so, wie die Zeit und die Umstände sind, so lernt es auch der Mensch (ist jetzt halt mal so frech meine Theorie) in allen Dingen. Wenn das Materielle das Überlebenstärkste zu sein scheint, so arbeitet er auch mehr mit diesen Mitteln.
Und, leider leider ist es ja auch immer das "liebe" Geld, das gegen die Liebe sein Machtwort spricht. Zumindest ist es eine Verhandlungsbasis, aber man sieht ja, dass wir damit allein nicht umgehen können.

Ich habe mal die Hoffnung, dass, wenn die ganze Welt, (wenn wir bis dahin die Natur mit uns noch nicht zerstört haben), sich so zusammengerauft hat, wie wir mit dem Europa, also alle Eins sind und keine Rassenunterschiede es mehr gibt und es egal ist, welche Religion jeder für sich lebt, dann, so hoffe ich, (was ich ja nicht erleben werd;)), ist, dass wir bis dahin mehr gelernt haben, unsere Vernunft zu gebrauchen. Und wenn es weniger Streit, Kriege, innere Kämpfe mit sich selbst und somit mit dem Außen in seiner Welt es mehr gäbe, dann müssten wir auch nicht diese herzlosen, faden Gesichter in der grauen Gesellschaft, so wie wir sie heute erleben müssen, existieren. Ich habe das Gefühl, sie haben alle schon den Geist aufgegeben, sich für ein Lächeln zum anderen zu bemühen...oder sie sind in solcher Gesellschaft aufgewachsen und es ist ihnen egal, oder sie blicken es noch nicht, weil sie die vernünftige Liebe nicht in sich kennen und zu anderen gelernt haben... usw. .
Ach herrje, es klingt ja doch schon ziemlich depressiv, nicht wahr?
Verzeiht, wenn ich auch diesen Eindruck verschaffen habe. ..ich hoffe, ich werde selbst nicht irgendwann so. Aber es zieht mich auf diesen Weg, obwohl ich ihn nicht will. Doch was soll man tun, wenn man nicht immernur für andere alles vom Gefühl her verstehen muss? Man braucht doch auch noch die Kraft, die man den anderen gibt und von ihnen eigentlich erwarten würde.

Wenn du mir zurück schreiben willst, Mina, freue ich mich sehr. Oder jeder, der meint, mich aufmuntern zu können ;), oder Ähnliches erlebt. Und gerne auch Kritik!

Liebe Grüße,
Sonja1

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15


Name:
Mike (mike-krause@hotmail.com )
Datum:Mo 15 Jan 2007 01:31:44 CET
Betreff:der Mensch
 

Hallo liebe Philosophen,

hätte, bei Interesse, gerne Gegenargumente auf folgende These:

Das Urbild zum Sinn des Lebens in Mann und Frau nach Überschreiten der biologischen Unschuld (Geschlechtsreife) ändert sich noch einmal grundlegend.
War es zuvor das Sein in seiner unbeschwertesten Art(Kind), so ist es alsdann das Bestreben die verlorengegangene Unschuld wieder herzustellen ( durch Fortführung der eigenen Blutlinie).
Das Kind verbindet ein anderes Geschlecht nicht mit anderen Aufgaben, vielmehr würde es ohne vorzeitige Aufklärung den Unterschied gar nicht bemerken.
Zum kindlichen Urbild sei an dieser Stelle nichts weiter hinzugefügt.

Abfolge:
Mann und Frau "erkennen" den Unterschied - sehnen sich zurück in die Unschuld - "erkennen" die einzige Möglichkeit dazu ( Urbild- oder auch Instinktgetrieben) - aus zwei Geschlechtern wieder eins machen wollen -
Vereinigung - Kind zeugen - aus zweimal Schuld = einmal Unschuld

Ab dem "Erkennen" ist beiden Geschlechtern gemein, die vereinigte Linie als die höchste anzusehen. Damit sei an dieser Stelle das Wort "Liebe" erwähnt. Die Schuldigen, also Mann und Frau, Verteidigen ihre neu entstandene Unschuld gemeinsam(im Normalfall).
Die Aufgaben sind klar verteilt. Die Frau in der defensiven und der Mann in der offensiven Beschützerfunktion.
Ziel scheint es zu sein ( und zwar von beiden Geschlechtern), die vereinigte Linie zur einzig bestehenden zu machen. Seit geraumer Zeit wird das auch "Machtstreben" genannt und hat in seinen bedingungslosesten Zeiten schon schreckliches bewirkt wie die gesamte Menschheitsgeschichte ja beweist.

Sind wir Menschen dazu verdammt, und zwar jeder von uns, uns gegenseitig den Lebensraum zu stehlen bis am Ende nur noch ein einziges Unschuldiges Wesen übrig ist?
Seit Menschenbestehen scheint das der Fall zu sein.

Mich interessieren Argumente und Gegenargumente, bezogen auf das eigene Empfinden gegenüber diesen Vorwürfen.
Ich würde Sie gerne darum bitten, ihrer Subjektivität hier freien Lauf zu lassen und nicht in allzu hochtrabenem wissenschaftlichen Blabla zu antworten.
Hab mir ja schließlich auch Mühe gegeben für jeden verständlich zu schreiben.

liebe Grüsse, Mike

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14


Name:
nixe (eckardstadler@web.aol)
Datum:So 14 Jan 2007 16:19:03 CET
Betreff:religion
 

ist religion nicht eigentlich für menschen die zuflucht vor der wirklichkeit suchen menschen beten doch eigentlich meist wenn sie angst haben sie sagen sich sie sind nicht allein weil gott bei ihnen ist religion ist eine erfindung des menschen was bringt sie uns

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13


Name:
NIXE (eckardstadler@web.aol)
Datum:So 14 Jan 2007 15:57:04 CET
Betreff:LIEBE LEBEN
 

ICH DENKE DAS DAS LEBEN EINE EINFACHE ANREIHUNG VON EREIGNISSEN IST UND ICH HABE IMMER DAS GEFÜHL DAS ICH NUR ZUSCHAUER BIN UND DIE WELT UM MICH HERUM DAS THEATER.IST LIEBE DIE ERFINDUNG DES MENSCHEN ODER GAB ES SIE SCHON IMMER

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12


Name:
mia (@missi-mia@t-online.de)
Datum:Do 28 Dez 2006 15:08:01 CET
Betreff:gesellschaftskonform?
 

Es gibt Tage, an denen ich mich aus dieser Gesellschaft herauswünsche. Ich sitze in der S-Bahn oder laufe die Straße entlang und schau in die Gesichter der Menschen. Fast alle gucken ernst, traurig, verbissen.Auf ein Lächeln reagieren die meinsten gar nicht und drehen den Kopf weg.
Oft verfalle ich dann selbst in diese miesepetrige Stimmung und ärgere mich über die Mentalität der Menschen.
Mein Problem ist, ich weiß nicht, was ich gegen das Gefühl nicht in diese Gesellschaft passen zu wollen machen soll. Ich bin mir auch gar nicht wirklich im klaren darüber, warum ich nicht dazugehören will, zur breiten grauen Masse.

Geht es euch da manchmal ähnlich. was denkt ihr über das, was ich geschrieben habe. Ich bin gespannt auf eure Antworten.

mia

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11


Name:
Sara Lynn (saralynn@freenet.de)
Datum:Di 19 Dez 2006 12:59:10 CET
Betreff:Antworten
 

In einer vorgegeben Religion zu leben bedeutet, dass man einem schon vorhandenen Glaubensweg geht.
Jedoch wenn man seinen eigenen Glauben hat, geht man seinen eigenen Weg und baut sich seine Welt selbst auf, wie man selbst diese sieht.

Zu dem "Sinn des Lebens"....
Man kann anderen Menschen nicht den Sinn des Lebens zeigen denn jeder Mensch entscheidet alleine ob er diesen wissen möchte oder nicht.
Man sollte auch Menschen die den glauben verloren haben nicht hinterher rennen und versuchen sie zu retten.
Menschen die Hilfe wollen oder einen Rat werden schon auf uns zu kommen und uns um Rat oder Hilfe bitten.
Liebe Grüße Schoky

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10


Name:
Nancy (@Aummersun9783295@aol.com)
Datum:So 17 Dez 2006 17:45:19 CET
Betreff:brauche dringend Hilfe
 

Hey,

ich hoffe hier kann mir jemand helfen

und zwar habe ich in Berufsethische Grundlagen die Aufgabe gestellt bekommen:
Aussage:
Wie Menschlichkeit und Humanität bedeuted auch Menschenwürde Auftrag und Aufgabe
An wen ist dieser Auftrag gerichtet?
Jetzt soll ich diese Aussage mit eigenen Worten wiedergeben .... und verzweifel fast daran...

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9


Name:
heinschschüler (SilvesterKSTL991O3S@t-online.de)
Datum:Fr 08 Dez 2006 22:05:31 CET
Betreff:empire
 

will sich keiner mit meinem statement befassen oder seid ihr alle sprachlos grins

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8


Name:
Lehrling_123 (sarmina137@msn.com)
Datum:Do 07 Dez 2006 17:17:05 CET
Betreff:Leben
 

Hallo alle miteinander
Also ich philosophiere unheimlich gerne und am besten finde ich es wenn man von einer Erkenntniss, die man bekommt erst mal schockiert ist und die anze gedankliche Welt stürzt um dafür etwas besseres herzustellen.
Ich habe volgende frage an euch. Was soll man unter dem Begriff Leben verstehen? Warum können wir Menschen nicht glücklich sein mit dem was wir haben? Auch wenn wir alles haben denken wir doch alle, dass das Leben unsinnig sei. Was ist eigentlich das Ziel vom Leben und wa ist der beste Weg den man gehen sollte?
Diese Fragen überstürzten mich auf einmal als ich die Lage in meiner Heimat sah. Viele Menschen sind unglücklich wenn sie was haben oder auch nicht. Diese Menschen leben schon seit 25 Jahren mit den Kriegen. Wie kann man den Menschen helfen nicht aufzugeben und ihnen ,,den Sinn des Lebens'' zeigen?

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7


Name:
heinschschülerabi06 (SilvesterKSTL991O3S@t-online.de)
Datum:Sa 25 Nov 2006 01:28:03 CET
Betreff:Multitude/Empire Negri/Hardt
 

ich glaub ich hab die lösung gegen den schwammigen Begriff der ,,Möglichkeit'', die in Empire im Handeln letztendlich gefunden werden soll, die neue kommunistische Erhebung ich schreibe was mir dazu einfällt getreu dem Imperativ der Möglichkeit in der biopolitischen Produktion innerhalb globaler Netzwerke: Der Satz nichts geschieht ohne zureichenden Grund, das Principium rationis sufficientis, war schon in der Antike ein wesentliches Grundaxiom der Stoiker und sollte eine der treibenden Kräfte der Aufklärung sein, jedoch wird dieser Satz meistens nur ex negativo verstanden, also folgendermaßen: das Existente(Negation des Nichts) geschieht mit zureichendem Grund, das Nichts geschieht oder ist also das Existente ganz ohne Grund. Dieses Nichts ist aber wie alles und jedes eine Vorstellungskategorie in den menschlichen Gehirnen, ist damit materiell und erhält eine Bedeutung einmal durch die Symbolik der Buchstaben, durch Sprache zum einen, zum anderen wird es logisch determiniert als Negation eines materiellen Eigenschaftsaxiom. Der Anspruch bedingungslos zu sein ist schon eine Bedingung! -Alles und nichts geschehen mit zureichendem Grund-
Hier wird schon deutlich, dass Dialektik und Materialismus die kausalen Verknüpfungen des alles und Nichts erkennt, aber richtigerweise als Ideen sich immer wieder aus ihnen heraus erheben.Das konkret Materielle steht einmal im Widerspruch zum Abstrakten, zum anderen das Abstrakte zum konkret Materiellen; wird also als Bewegung verstanden, die sich vollzieht in der Aufstellung einer Einheit, eines Widerspruchs hin zu einer Wiedereinheit, die zum Beispiel die Erkenntnis des Bezugs von Ideal auf das konkret Gegebene und umgekehrt beinhaltet und gleichzeitig der Motor zur witeren logischen Rechtfertigung der einzelnen Begriffe oder auch Axiome inhärent ist.Hegels geniale Erkenntnis die Wahrheit ist keine Münze, die man in die Tasche stecken kann, muss den neuen Kommunisten veranlassen eingedenk der vorherigen Feststellung die Kondition auf die Kondition anzuwenden, also die Tatsache, dass kein Gesetz, keine Zahl oder Kategorie absolut ist, bzw. konditionslos oder losgelöst ist, zu entfremden durch die Kritik der Feststellung selbst.Ein neuer Begriff entsteht wenn nicht in der einzelnen Veränderung der Worte einer Aussage oder eines Gesetzes, so jedoch in der Erklärung derselben oder dasselben.Man ist also wirklich konsequent in der enttranszendierung von Sachverhalten und begeht nicht den Fehler der Philosophen des Wiener Kreises oder Wittgensteins, die die göttliche Transzendenz zwar auf den materialistischen Grund zogen, jedoch an die Stelle der Relativierung von allem entweder wie Wittgenstein die Zahlen setzten oder krampfhaft versuchten Grundaxiome zu finden, die wieder in ihrer unerschütterlichkeit transzendent waren. Stellt man dem nun entgegen, dass diese Denkweise zu keinem Ergebnis führen würde oder reiner Kritizismus sei, so muss man argumentieren und feststellen, dass man sich dieser Gefahr zwar bewusst sein muss, aber die Gefahr selbst wieder keine Endgültigkeit darstellt. In der gleichen Sackgasse befinden sich die, die sich gegen die Dialektik stellen und die Welt in binäre Kategorien beschreiben(0 oder1/Wittgenstein lässt grüßen), die ihr Kategorien als transzendente Konstrukte ja aus irgendeiner reflektionsfähigen Quelle extrahieren.Hätte Einstein binär gedacht so hätte er den Schritt die Newtonschen Gesetze zu relativieren nie gewagt, selbst die eisernen Bastionen von Raum und Zeit wurden neu definiert, die Abstrakta gesprengt.
Der neue Kommunist ist sich der Konditionierung durch alles ihm bekannte bewusst, er befindet sich im Prozess der Findung im Bezug auf alles und nichts, er ist Kritiker der die Grundlage seiner Kritik reflektiert, sie in Beziehung zur Kritik setzt ein Produkt erhält, das neue Kritik bedeutet aber auch eine neue materielle Lebensgrundlage beinhaltet und auf ihr aufbaut. Er stellt den kritischen Menschen dar. Negri/Hardt sehen die Möglichkeit im biopolitischen Leben, da es kein Außen mehr gibt wie sie sagen, sehr richtig, das Außen und Innen war Grundlage des Binären Denkens, das binäre Denken war Grundlage der Dialektik.Bei ihnen bedeutet Möglichkeit nicht mehr das baumdiagrammartige binäre außeinanderstreben sondern ein vielschichtiges sowie , bildlich gesprochen die Halbierung, die Korruption, nicht mehr nur die Krise, ja nein, die aufhebung der Begriffe selbst. Sie sind damit auch weit der Dialektik voraus, der der teleologische Mief der hegelschen Staatsphilosophie anhing.Jedoch sie müssen wieder wirklich konsequent sein und die Möglichkeit auch auf sich selbst, die Möglichkeit anwenden.gemäß dem Standpunkt im Empire wird alles korrumpiert, ...vom Volk zur Menge, vom dialektischen Gegensatz zur Koordination von Hybriden,vom Ort moderner Souveränität zum Nicht Ort des Empire, von der Krise zur Korruption(=cum rumpere)...wird auch die Möglichkeit durch die Möglichkeit korrumpiert, der Raum gebogen. Währen Negri/Hardt so konsequent würde nicht so eine schwammige und nahe am platt transzendentalen verlaufende Definition der Armen stattfinden.
----Gedacht zum weiterdiskutieren gemäß der Kritik der Kritik---

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6


Name:
sofia (Nicky-Lisa@web.de)
Datum:Mi 11 Okt 2006 10:06:03 CEST
Betreff:Religion
 

Worin besteht der unterschied, ob ich einer Religion angehöre, oder ob ich für mich selbst einen Glauben habe?????????????

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5


Name:
julius7470 (julius.liebscher@hotmail.de)
Datum:So 01 Okt 2006 01:31:37 CEST
Betreff:Lebensformen
 

Mensch |Ist |Bedürftnisse |Instinkt |Denkt (Wahrnehmung u. Vernuft)
Tier |Ist |Bedürftnisse |Instinkt (Wahrnehmung)
Pflanze |Ist |Bedürftnisse (Wahrnehmung???)
"Ur-Stoff" |Ist

Was kommt über dem Menschen?
Gibt es etwas nicht-existentielles? (Unter dem "Ur-Stoff"
Bedarf ein Bedürftnis eine vorige Wahrnehmung?

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4


Name:
srall (zeugskrams@web.de)
Datum:Sa 16 Sep 2006 18:49:31 CEST
Betreff:These:
 

Religion ist Therapie

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3


Name:
keinName (kevin.henze@web.de)
Datum:Di 15 Aug 2006 16:33:32 CEST
Betreff:Ein, aus meiner Sicht, mider qualitatives Essay über die Begrifflichkeit "Freiheit"
 

Was Feiheit ist


1. Einleitung:

Ich möchte in diesem Essay versuchen, einen kurzen und objektiven Abriss davon zu machen, was Freiheit ist und wo sie auf ihre unausweichlichen Grenzen stößt. Dazu werde ich dem Begriff „Freiheit“ eine allgemein gültige Definition verleihen. Mit dieser werde ich einen Versuch der Erklärung erbringen von dem, was ich als menschliche Freiheit benennen möchte. Von den logischen Grundlagen gehe ich weiter zur physikalischen Praxis und anschließend zum Menschen mit seiner biologischen und psychischen Freiheit.
Ich hoffe, dass sie, geehrter Leser, eine Freude daran haben werden mit dieser Schrift zu operieren und das sie daraus ein für sie produktives Ergebnis ziehen können.

Die Welt braucht Denker!


2. Definition des Begriffes der Freiheit:

Lösen wir das Wort Freiheit von all unseren ampirischen Erkenntnissen ab und stellen es nur in Relation mit dem Zustand der Unfreiheit., so verlieren wir unnötige Attribute und zu hohe Abstraktionen. Was uns als Freiheit übrig bleibt, entblößt sich als das Nicht-unfreie. Dinge, die ein Freies zu einem Unfreien konvertieren lassen, geben sich uns als Einschränkungen. Da Freiheit jedoch in seiner reinen Form frei, also uneingeschränkt existieren muss, können wir die Behauptung aufstellen, dass Freiheit das ist, was niemals eingeschränkt ist, war oder werden kann. Weder in seinen Attributen, Modifikationen, Zuständen, Zeit und Raum. Alles andere(begrenzte) ist unfrei.


3. Freiheit als Kreation des Menschen

Die Freiheit ist ein Wort und somit liegt sie auch einem Gedanke zu Grunde. Ein Gedanke setzt voraus, dass man ihn denken kann. Denken bedeutet: ein Bewusstsein besitzen. Ein Bewusstsein besitzen nur voll entwickelte (erwachsene) Menschen.
Mit einem Bewusstsein nehmen wir uns selber als Subjekt unserer Gegenwart wahr. Dieses bezeichnet sich als die Selbstreflexion. Wir wissen was unser Ich (die Innenwelt) und wissen was nicht unser Ich (die Außenwelt) ist. So haben wir die Möglichkeit, uns über unsere Außenwelt zu definieren. Beispielsweise sehe ich einen Stein, vergleiche ihn mit mir und stelle fest: Ich bin kein Stein. Diese Reflektion lässt sich mit Objekten von außerhalb, sowie mit unserem eigenen Innenleben durchführen. Wir besitzen ebenfalls die Potenz äußere Elemente in Bezug zu einem anderen Äußeren zu stellen. So können wir vergleichsweise einen Zeitpunkt in der Vergangenheit gedanklich fixieren und ihn mit einem späteren vergleichen. Das ermöglicht uns, auch die dazwischenliegende Zeitspanne zu betrachten und zu verarbeiten. So entsteht das Gefühl vom Zeit-vergehen (Dieses Verständnis der Zeit besitzen ausschließlich wir Menschen, da Tieren kein Ich/Bewusstsein innewohnt.)
Dass Zeit vergeht ist jedoch nur eine Illusion, beruhend auf einen Ich, d.h. eine subjektive Wahrnehmung des Menschen. In der Realität ist Zeit Bewegung von Materie und Materie, die sich bewegt, schafft Zeit (Man könnte genau so gut Veränderung sagen. Doch ist die Veränderung eines Zustandes immer mit der Bewegung von Materie verbunden).
Wie schon erwähnt ist (die Vorstellung) Freiheit eine Rationalisierung - ein Gedanke. Auf dass was ich die emotionale Freiheit nenne, gehe ich später ein.


4. Physikalische Freiheit

Wenn die menschliche Freiheit darauf aufbaut, dass der Mensch alles vollbringen kann, was seinem Willem entspricht. Stellen wir fest, dass er nicht frei ist, weil er nicht beliebig handeln kann. Seine Hürden sind von der Natur gegebene Gesetzte, die der Mensch außerhalb seiner Vorstellungen nicht zu brechen vermag.


5. Emotionale Freiheit

Als emotionale Freiheit benenne ich das Potenzial alles, mit den Willen greifbare, fühlen zu können. Wie zum Beispiel ein endlos erscheinendes Glücksgefühl oder das Gefühl von Freiheit. Die gefühlte Freiheit ist das Gefühl einer Grenzenlosigkeit (Unbeschränktheit). Sie kann in Emotionen wie Liebe, Glück etc. vorhanden sein. So ist sie ein Gefühl des Eins-mit-Allen-sein.
Ein Eins-mit-Allen-sein ist das Gefühl das jeder Mensch bereits als Kind kannte und erlebt hatte. Wie wir wissen, fehlt es dem Kinde noch an einem Bewusstsein. Damit kennt ein Kind auch nicht Dinge wie Ethik und Moral (Diese Wert-Grundlagen werden jedem Menschen im Laufe seiner Erziehung unweigerlich implementiert), die ihm später die Leichtigkeit am Sein verweigern werden. Sobald der Mensch denken kann, d.h. sobald er „Gut“ und „Böse“ für sich erfunden hat, erbaut sich ihm die Aufgabe zwischen diesen wählen zu müssen und sein Leben nicht mehr instinktiv sondern mit Verstand zu lenken. Aber bis das Kind diese Entwicklung erreicht hat, ist es noch im Schoße der Natur und fern ab davon, Entscheidungen zu treffen. (Als Kind fehlt uns ebenfalls die Fähigkeit sich erinnern zu können bzw. in die Zukunft zu sehen. D.h dass wir die Frage nach dem korrekten Leben noch nicht beantworten können. Wir sind als neuer Mensch jedoch nicht allein lebensfähig wie das Tier, das diese Hürde auch ohne Bewusstsein zu überwinden vermag.) Der neu entstandene Mensch und das Tier befinden sich im Schoße der Natur - sind eins mit allen (zu vergleichen mit Adam und Eva, die, als sie vom Baum der Erkenntnis aßen, wie Gott wurden. Das heißt: Sie konnten zwischen Gut/Richtig und Böse/Falsch wählen. Damit wird symbolisch die Entwicklung des Menschen vom Kind zum bewussten Akteur beschrieben.)

Es liegt unweigerlich in der primären Natur der Menschen ein Gefühl der Lust anzustreben. Lust entsteht, wenn eine Absicht erfühlt wurde. So begeht der Mensch jeder seiner Handlungen mit dem Ziel, dass er einen Lustgewinn daraus erhalten werde. In seinem Bewusstsein prägt sich diese Motivation am Lustempfinden als ein Verlangen glücklich/zufrieden zu werden aus. D.h die höchste Bestimmung des Menschen ist seine Suche nach dem Eins-mit-Allem-sein. Denn ein Affekt wie Glück oder Liebe impliziert ein solches Empfinden. Der objektiv geltende Maßstab, von dem der Lustgewinn eines Menschen abhängt, ist seine eigene Natur. Wenn er wider diese handelt, erfährt er Unlust oder Schmerz. Handelt er jedoch mit ihr, wird er seine Befriedigung daraus gewinnen. Zwei Beispiele dazu wären: Wenn jemand Durst hat und trinkt, widerfährt ihm ein Gefühl von Lust. Steht ihm das Verlangen nach Kommunikation, während er trotz dessem eine Isolation von anderen Menschen vornimmt, erfährt er diesen Verstoß als ein Unwohlsein bzw. eine Unlust. Die Möglichkeit zu erfassen, was einem die eigene Natur vorgibt zu tun, besteht in dem Lauschen auf die innere Stimme. Sie ist die Instanz, die ein Richtig und Falsch unseres Handelns, Denkens und Fühlens erbringen kann, ohne sich dabei auf Autoritäten von Innen oder Außen zu berufen. So verletze ich meine Mitmenschen beispielsweise nicht mit bewusster Intension, weil ich dies als Unsozial, Unfair oder Nicht-Richtig einstufe (bzw. aus Angst vor einer Strafe oder dem Verstoß gegen gesellschaftliche Normen), sonder weil mein Gefühl mir mitteilt, dass es gegen den „Willen“ meines seelischen Organismus geht, wenn ich meinen Hass nicht aus reaktiven Belangen (Verteidigung) auf andere Leute übertrage oder sie angreife/verletze. Kurz: Ich tue (in diesem Fall) niemandem weh, weil ich es (rational) nicht richtig finde, sondern weil ich es als unrichtig empfinde. (Dieses Empfinden wird durch ein Unwohlsein deutlich.) Wenn ich als Mensch wieder Eins-mit-Allem-sein will oder ein Gefühl der Freiheit erlangen möchte, bin ich gezwungen, auf mich selbst zu lauschen.
Freiheit ist endlos und wird durch nichts begrenzt. Gefühle erscheinen endlos - sind es jedoch nicht. Die Biologie erbringt uns den Beweis.


6. Biologische Freiheit

Die Seele ist materieller Natur. Sie ist das Gehirn mit seinem Akkord von biochemischen Prozessen. Wenn wir sterben, stoppt auch die Arbeit des Gehirns und die Seele beendet ihre Existenz. So lange wir noch funktionieren, findet eine ständige Elektrolyse in unserem Gehirn statt, die das erzeugt, was unter anderem als Emotionen zu benennen sind. Die Stoffe die bei diesem Prozess die wichtigste Rolle spielen sind Neurotransmitter. So Serotonin zum Beispiel, das für unser Glück verantwortlich ist. Wir besitzen nicht endlos viel davon, so ist klar, dass Emotionen ein greifbares Ende besitzen. Ein Ende finden sie aber nicht im Bewusstsein. Dieses ist nicht ausgelegt dafür eine Emotion greifen zu können und ihren Anfang und ihr Ende rational zu erfassen. Was wir als Bewusstsein kennen, stellt nur die Spitze des seelischen Eisberges dar. Ein bestimmender Großteil der Psyche ist unbewusster Natur. Wir können nicht und werden es auch nie schaffen, uns vollständig autonom zu begreifen. Deshalb werden Affekte etwas bleiben, das nicht konkret gefasst werden kann sondern sich nur als relativ behandeln lässt. Ihr Ende ist jedoch durch die Menge der Materie eines Organismus begrenzt.


7. Gedankliche Freiheit, die Freiheit des Handelns

Gedanken entspringen aus dem Unterbewusstsein. Sie sind Rationalisierung von nicht greifbarer Herkunft. Mittels einer Psychoanalyse können wir auch nur Fragmente unseres Unter- und Vorbewusstseins im Ich konkretisieren lassen. Wir wissen, das wir nicht alles tun können, was wir wollen. Wille und Wahl lassen sich nur bedingt erfüllen. Alles denken und wissen zu können ist in der Praxis nicht machbar. Unsere biologische Natur hält uns ebenso wie die physikalischen Gesetzmäßigkeiten davon ab. Wir können uns zwar viele unmögliche Dinge vorstellen, aber trotzdem nicht alle. Der Mensch ist nicht frei, da er unabänderbaren Einschränkungen unterliegt.


8. Abschluss

Dieser lässt sich mit einfachen Worten schnell darbieten:

Freiheit ist Wollen.
Der Mensch kann nicht alles tun was er will.
Freiheit, die gefühlt wird, ist keine Freiheit (unterliegt Begrenzungen).
Freiheit kann keinen Einschränkungen unterliegen.
Frei ist nur das Endlose.
Das Endlose ist nicht vom Menschen zu erfassen.
Die Existenz ist das Endlose.
Der Mensch existiert, kann aber Freiheit, die eine Seele impliziert, nicht in diesem Kontext (psychisch) erfahren.
Die Seele ist die Psyche.

Vielen Dank für das gelesen haben.

Kontroverse Diskussionen,objektive Kritik, Verbesserungsvorschläge und Korrektur vom inhaltlichen Fehlern sind mehr als erwünscht von mir.

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Name:
marcelinho70 (schefflinus@aol.com)
Datum:So 11 Jun 2006 18:22:13 CEST
Betreff:Wahrheit und Weisheit
 

Damit das hier nicht nur ein Dialog zwischen Deetmar und mir wird , bitte ich andere sich an der Diskussion über Wahrheit und Weisheit zu beteiligen.

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Name:
gregor nottebom (kontakt@sinnsuchen.de)
Datum:So 05 Mär 2006 17:26:10 CET
Betreff:herzlich willkommen
 

liebe philosophen, liebe philosophinnen,

herzlich willkommen im philosophischen café!

ich freue mich auf interessante beiträge und spannende kontroverse diskussionen,

beste grüße,

gregor nottebom

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