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Name:
henrik (henrik.isselbaecher@outlook.de)
Datum:Fr 13 Mär 2015 22:08:52 CET
Betreff:wieso eigentlich?
 

ich denke, dass bestimmte regeln zur eingrenzung sehr wichtig sind. aber nicht damit man sich von anderen unterscheidet, denn man sollte schließlich sein eigenes leben führen. man muss lernen nur auf sich und sein umfeld zu achten denn es ist klar dass man sich nicht von "allen" anderen unterscheidet. wenn man nur in einem bestimmten bereich lebt fühlt man sich erheblich größer als wenn man sich mit der gesamten bevölkerung vergleicht.

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Name:
Hillbilly (wilhelm.kroos@gmx.de)
Datum:Do 08 Jan 2015 18:23:23 CET
Betreff:Sinnvolles Leben
 

Ich glaube dass Problem ist im Allgemeinen, dass man, auch wenn man sich bewusst Grenzen setzt, diese Grenzen von den Menschen, mit denen du in deiner Umwelt interagierst auch anerkannt werden. Denn es liegt in der Natur des Menschen immer weiter zu machen, sich weiterzuentwickeln, seinen Horizont zu vergrößern. Und selbst du du beschließt deine Grenzen absolut zu setzen, so kann es durchaus sein dass es Menschen geben wird, die dir mehr Möglichkeiten bieten werden, als du dir Grenzen gesetzt hast. Das bedeutet, du wirst verführt deine Grenzen zu übertreten. Manche mögen es auch Verführung nennen, aber ich halte es für einen Fehler diese Verführung zu verurteilen, weil du dafür auch nichts kannst und du das auch machen solltest um was zu erleben, man sollte es nicht stigmatisieren. Dabei solltest du jedoch eins bedenken: Sollten dir mehr Möglichkeiten offenstehen als du dir eigentlich erlauben willst, so sollten diese Möglichkeiten einem schöpferischen Prinzip dienen, das heißt sie sollten dir Möglichkeiten bieten welche dich persönlich in deiner Entwicklung voranbringen, dir mehr Horizont bieten. Es sollten keine zerstörerischen Möglichkeiten sein, denn dann würdest du gegen deine Natur handeln, jedoch wirst du diesen Weg auch nicht gehen, es sei denn du gibst ganz bewusst dich, dein Schicksal und dein Leben auf.

Wenn du dir absolute Grenzen setzt, dann setzte dir nur Prinzipen und Gefühle als Grenzen, welche du mit diesen konkreten Grenzen verbindest. Das bedeutet z. B. Ausgeglichenheit, Treue, Fairness, Respekt usw. - also quasi deine Werte. Bedenke aber dass du diese Werte überall im Leben erreichen kannst, dafür musst du nix werden, du musst dich nur dafür entscheiden. Ehre klingt zwar sehr edel, kann aber meist auch negativ und zu idealistisch angesetzt werden. Jeder Mensch, der weitermacht, ohne sich oder anderen Schaden zuzufügen verfügt über Ehre. Und 99% der Menschen leben auch so, es sei denn sie beschließen ganz bewusst aufzugeben.

Ein Leben mit zuvielen Grenzen ist ein Leben ohne Abenteuer, und das find ich langweilg.

Tue das nicht, sei optimistisch.

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