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Name:
Lila (msr1@freenet.de)
Datum:So 09 Nov 2014 04:33:46 CET
Betreff:Geld
 

Geld ist nur ein Zahlungsmittel. Geld ist ein Gegenstand, der nicht schaden kann.
Wie wir aber damit umgehen- das ist entscheident. Somit ist Geld nicht die Gefahr, sondern ein nützliches Mittel den Menschen, der es besitzt, auf die Reife zu prüfen.
Kann ich maßhalten? Denke ich an meine Mitmenschen mit Spenden? Suche ich immer mehr und mehr Befriedigung durch Konsum anstatt : wirkliche Freundschaften zu pflegen (anstatt Freunde oder Liebe zu kaufen) , zu lieben oder Befriedigung zu erlangen durch die Freude des Schenkens und Helfens ? Bzw. erkenne ich, dass die Freude am Zwischenmenschlichen die größere Freude ist, als die des Konsums? -Sezte ich das "Geldausgeben" weise ein? Ist mir klar, das Genuß und Muße zu einem zufriedenem Leben dazu gehört? Oder friste ich ein sinnloses Leben als "workaholic?
Eines Tages vielleicht, wird die Menschheit auf das Geld verzichten können. Aber bis dahin ist es ein langer Weg.Zuerst einmal muss der Mensch erkennen, dass etwas Höheres über uns existiert, eine Macht, die uns führt, schützt und uns versorgt,eine Macht der wir vertrauen können. Wir können bitten, und glauben , vertrauen und teilen was wir haben. Würde jeder einzelne Mensch dieser Erde dieser Sichtweise folgen- es gäbe kein Hunger mehr auf dieser Erde!

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Name:
Thilske (Thilo.Heier@hnee.de)
Datum:Mi 11 Jun 2014 01:40:21 CEST
Betreff:Nachtrag
 

Ups, da vergesse ich doch glatt den wichtigsten Teil mit reinzukopieren:

Dies auf Geld bezogen gibt natürlich Spielraum für die Interpretation, dass das einzig wahre Schlechte auf dieser Welt, das Shiva das grüne Licht gibt den roten Knopf des Universums zu drücken, vom Menschen selbst erdacht und dadurch auch erschaffen ist. Vom Teufel bis zur Moral, vom Diebstahl bis zum millionenfachen Massenmord.
Denn es gibt eine Welt die nirgendwo anders, als in dieser Welt ist und doch so anders. In dieser Hinsicht ist das Übel des Geldes so groß, wie das eines Wolfes, der ein Capreolus capreolus (lat. Für Reh) reißt um den Winter zu überleben.

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Name:
Steffi (Flyhigh@gmx.de)
Datum:Mo 14 Apr 2014 20:25:29 CEST
Betreff:Geld
 

Ich weiß nicht ob das die "richtige" Frage ist. Geld an sich tut ja nichts. Wie vieles anderes ist es ein Ding, dass quasi als Mittler "zwischengeschaltet" wurde (um Tauschgeschäfte zu erleichtern).
Dann ist es wohl vielmehr die Gier an sich die Schlechtes hervorruft. Ich denke nicht, dass sich durch das Geld an sich in der Geschichte der Menschen je etwas daran verändert hat. Gier, Kriege etc. gab es doch schon vor dem Geld..
Ich würde deshalb eher fragen ob das System in welches sich Geld einfügt (Finanzsystem) in seiner heutigen Form mehr schadet als nutzt.
Ich persönlich würde bei dem Umfang an sozialen "Schäden" (Hunger, Ausbeutung, gesellschaftliche Ausgrenzung,) und dauerhaften Umweltschäden alleine schon sagen ja.
Auch dazu, dass es negative Seiten des Mensch seins verstärkt oder sogar belohnt. Also wie du schreibst, die Gier nach mehr und dem vermeintlichen "Fortschritt".

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