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Name:
suicidal (ziegenheidi@gmx.de)
Datum:Di 26 Feb 2013 12:01:34 CET
Betreff:Hartz IV- Empfänger - Der Höhepunkt der menschlischen Entwicklung
 

Hallo,
die berechtigte Frage, ob das nicht ein Endziel für die Menschen sein sollte, Geld zum Überleben zu haben und nichts dafür tun zu müssen, belebt in mir einen anderen Gedankengang:
Welche Kapazitäten schlummern da vor sich hin ? Was könnte der Mensch für sich und die Gesellschaft leisten, wenn er seinen Talenten und Begabungen uneingeschränkt folgen könnte, da er sich um seinen Broterwerb keine Gedanken machen muss?
Und wer hindert uns daran ? Wir uns selbst. Wir haben verlernt, zu erkennen, was wir wirklich können und wollen. Was ist den mein Wille? In der Gesellschaft anerkannte Werte stimmen wahrscheinlich in den meisten Fällen nicht mit den persönlichen Zielen überein. Muß ich mich von der Gesellschaft distanzieren, um der Mensch zu werden, der ich eigentlich hätte werden sollen, aufgrund meiner Anlagen ?
Oder muss ich mich jedem noch so zweifelhaftem Kompromiss unterwerfen und meine eigentliche Initiative so weit untergraben, bis sie gesellschaftskonform ist?
Das sind die relevanten Fragen, die mich angesichts der aufgeworfenen Diskussion bewegen.
Hoffe auf reichlich Reflexion.
Gruß
suicidal

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Name:
meik ritter (ritter.meik@arcor.de)
Datum:Mi 13 Feb 2013 03:30:07 CET
Betreff:Geitiger Wirrwarr als Philosophie?
 

Unserem Autor spreche ich hohe Wirrwarr-Eigenschaften zu.

Betreff: Hartz- IV- Empfänger – eine Menschengruppe wird genannt. Diese Gruppe wird mit einem, diese Gruppe diskriminierenden Namen angesprochen.
Der Betreff ist eine demagogische These, deren Sinn-(losigkeit) zu diskutieren selbst unserem Autor zu viel ist. Er behauptet etwas, ohne sich im weiteren um seine Behauptung zu kümmern.

Er nennt sein Thema, ohne deutlich zu machen : Dies ist mein Thema und dies ist meine Argumentation. Gehen wir der Einfachheit davon aus, daß mit der Frage „Was muss er dafür tun?“ das Thema genannt ist und nun die Argumente folgen.

Schauen wir uns das Thema an. „Der Mensch will bewusst überleben (Depressive, geistig Behinderte und Menschen unter Substanzeneinfluss ausgenommen).“

Eine haltlose Behauptung eröffnet den Text. „Der Mensch will...“ .
Der Mensch will (?) leben? Der Mensch will (?) atmen? Der Mensch will – der Wille – der Wille zum Willen... Hier ist zuviel „will“ . Der Mensch lebt, der Mensch atmet.

Nun schreibt der Autor nicht einfach: Der Mensch will leben, was ja immer noch die Frage beinhaltet: Nur der Mensch ? Andere Lebewesen wollen nicht leben?

Meint unser Autor, daß der Mensch bewußt überleben will und nicht etwa unbewußt überleben will? Der Mensch weigert sich, zu leben, wenn er sich seines Lebens (seiner Lebensumstände, seiner Vergangenheit und Zukunft ) nicht bewußt ist? Oder meint unser Autor, der Mensch nur nüchtern, sich all seiner Sinne bewußt leben, überleben will? Kampf den Drogen ?

Es reicht. Der geistige Wirrwarr hat uns weit weg vom Glücklichen Menschen, dem Hartz-IV-Empfänger geführt. Warum stellt der Autor Thesen auf, die er selbst nicht ernst nimmt?

meik

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Name:
Josef (kopp.josef@gmx.de)
Datum:Mo 09 Apr 2012 12:58:29 CEST
Betreff:Hartz 4
 

Im Prinzip ja,

aber, Du kannst dem Menschen nichts schlimmeres antun, als ihm die Arbeit - Sinn wegnehmen.

Ich bin seit über 3 Jahren in dieser Situation, zum Teil geniese ich es.
Diese Zeit der "LEERE" Sinnvoll zu nützen ist eine große Herausforderung und braucht GEWÖHNUNG.
Mit dem Geld, das Dir da zur Verfügung steht, ist in unserer Gesellschaft, ein "NORMALES LEBEN" nicht möglich,
leben auf dem Land zB ohne Auto.
Na ja, es war nur mein Gedanke
Josef

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Name:
Helge (andre_ww@gmx.net)
Datum:Fr 30 Mär 2012 15:35:45 CEST
Betreff:Korrektur %26 Entschuldigung
 

Korrektur:
"Warum tut ein vernunftbegabtes Wesen* so etwas Irrationales?"

Und Verzeihung wegen der sehr unbeholfenen Formatierung; das war nur ein schneller Gedanke, den ich im Editor verfasst habe. Dabei wurden die Absätze und Zeilenbrüche sehr willkürlich gewählt. Am besten kopiert man den Text und entfernt überflüssige freie Zeilen und Absätze.

Helge

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